Altarweihe durch Weihbischof Dr. Johannes Bündgens

In Zeiten, da Kirchen hier und da schon geschlossen werden (müssen), war die Wiedereröffnung der Alten Kirche Körrenzig vor fünf Jahren schon ein besonderes Zeichen. Die Weihe eines Altares ist daher ein höchst seltenes Ereignis. 

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 Die Alte Pfarrkirche zu Körrenzig
(Cathedra Petri Ap. Antiochiae)
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Vor fast 1000 Jahren, im Jahre 1029 schenkte Kaiser Konrad II. ein in Körrenzig gelegenes fränkisches Königsgut, mit anderen Gütern, mit Kirche, Zehnten, Gebäuden und Ländereien an die Abtei Burtscheid.

In dieser Schenkungsurkunde, die sich noch im Hauptstaatarchiv Düsseldorf befindet, wird unsere alte Pfarrkirche erstmalig schriftlich nachgewiesen.

Nicht mehr vorhandene Aufzeichnungen sollen von einer Kapelle aus der Zeit Karls des Großen als Ursprungsbau berichtet haben, ja es soll sogar eine kaiserliche Pfalzkapelle gewesen sein. Es ist durchaus möglich das in dieser Zeit - Kaiser Karl regierte von 786 bis 814 - in Körrenzig bereits eine kleine Kirche oder Kapelle gestanden hat, für die Annahme, es sei eine Pfalzkapelle gewesen, gibt es aber bisher keinerlei Nachweise.

Die alte Pfarrkirche zu Körrenzig, die dem hl. Petrus geweiht ist, wurde der Westfront nach zu urteilen, im 9./10. Jahrhundert erbaut.

Die Kirche, so wie wir sie heute sehen, ist im wesentlichen ein Bau des 15. Jahrhunderts.

Ausgeführt ist der Kirchenbau als dreischiffige Hallenkirche aus Ziegelmauerwerk, mit den inneren Abmessungen von 21 m Länge und 15,50 m Breite.

In der Westfront, sehen wir Reste eines älteren romanischen Baues, aus Bruchsteinmauerwerk. Vermutlich umfasste dieser ursprüngliche Kirchenbau nur den Bereich des heutigen Turmes.

Aber bereits 1304, ist die Kirche im Siegel der Schöffen von Körrenzig als dreischiffige Hallenkirche dargestellt, jedoch mit schmalen und niedrig gehaltenen Seitenschiffen.

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